Savoir-faire Linux – Performantes Monitoring mit Shinken

Das kanadische IT-Dienstleistungs-Unternehmen Savoir-faire Linux ist Spezialist für den professionellen Einsatz von Open Source Software. Für einen großen Kunden im öffentlichen Sektor plante Savoir-faire Linux eine Migration des Monitorings von Zabbix hin zu einer Nagios-basierenden Lösung. Dabei fiel die Wahl auf  Shinken, ein Re-Design des Monitoring-Systems Nagios in der modernen Programmiersprache Python.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die hohe Code-Qualität von Shinken und die solide Entwickler-Community. Das anvisierte Ziel von 8.000 Hosts und 125.000 Services stellte die größte Herausforderung dar. Zwar wurde Shinken so entwickelt, dass Installationen dieser Größe kein Hindernis sind. Dennoch kam es zu Performance-Engpässen bei Livestatus-Abfragen durch das graphische AddOn Nagvis. Die immense Zahl von Services, die bei jeder Livestatus-Query durchsucht und gefiltert werden muss, führte zu Verzögerungen beim Update von großen Nagvis Maps.

Savoir-faire Linux beauftragte daraufhin Gerhard Laußer, Monitoring-Experte bei ConSol und Autor des Livestatus-Moduls von Shinken, den Code so zu tunen, dass Nagvis Maps mit mehreren hundert Objekten flüssig dargestellt werden können. Durch die erzielten Verbesserungen ließ sich die Laufzeit komplexer Queries um den Faktor 100 verkürzen.

Die Vorteile:

  • Shinken Leichte Wartbarkeit des Codes
  • Hohe Performance auch bei großen Installationen sichergestellt