Full Power: DevOps und agile Softwareentwicklung

Höher, schneller, weiter lautet das Motto des modernen IT Mindsets

DevOps und Agilität sind Begriffe, die insbesondere in der IT-Branche schön längst ihre Runden gezogen haben. Doch was ist eigentlich die Triebfeder für das Streben nach immer mehr Agilität und mehr Verzahnung der Bereiche Development und Operations?

Unternehmen und speziell IT-Abteilungen wollen zunächst wirtschaftlicher, effizienter und ergebnissicherer arbeiten. Das spart Zeit, Kosten und in den meisten Fällen auch Nerven. Gleichzeitig versprechen sich Unternehmen bessere, schneller verfügbare Produkte und Dienstleistungen. Teams arbeiten in sogenannten Sprints, die in der Regel

zwei bis vier Wochen dauern. In kurzer Zeit können somit neue Applikations-Features oder eine Software als Minimal Viable Product (MVP) ausgeliefert werden – ein klarer Wettbewerbsvorteil. Diesem wirtschaftlichen Ziel zugrunde liegt jedoch eine Forderung nach einem grundsätzlichen Kulturwandel in der IT.

Im Fokus steht das Wie der Zusammenarbeit. Die beiden Methoden – agile Softwareentwicklung und DevOps – definieren eine neue Art von Teamkultur, von Kollaboration, Fehlertoleranz und transformieren damit ganze Unternehmenskulturen.

Agiler Festpreis in IT-Projekten – Widerspruch oder Perfect Match?


Auf den ersten Blick scheinen die Begriffe „Agil“ und „Festpreis“ zu konträr, um kombinierbar zu sein. Tatsächlich vereint der Agile Festpreis das Beste aus beiden Welten von Werk- und Dienstvertrag – zum Vorteil sowohl von Auftraggeber als auch Auftragnehmer: Der Agile Festpreis ermöglicht flexible Umsetzung von Veränderungen und Berücksichtigung neuer Projektgegebenheiten im laufenden Entwicklungsprozess – ohne Änderungen des Vertragswerks und zu jederzeit transparenten Kosten.

Agile Methoden in IT-Projekten zu einem fest vereinbarten Preis


Ähnlich wie andere Branchen befindet sich auch die IT-Dienstleistungsindustrie in einer Phase des Wandels. Da sich Anforderungen an Applikationen und Software immer schneller ändern, funktionieren klassische Herangehensweisen wie das Festpreismodell immer weniger. Auf der anderen Seite bringt Time & Material nicht die gewünschte Ergebnis-Verantwortung mit sich.

Auf der technischen Ebene sind dagegen agile Methoden wie Scrum oder Kanban das Mittel der Wahl. Kontinuierliche Feedbackschleifen führen schneller zu Ergebnissen in IT-Projekten. Um die Vorteile dieser Vorgehensmodelle voll auszuschöpfen, sind neue Vertragskonstrukte notwendig. Eines dieser Konstrukte bietet ConSol mit dem „Agilen Festpreis“ oder „Agilen Gewerk“.

Die Zukunft: der Agile Festpreis


In großen Organisationen oder in Großprojekten sind die Nachteile der Modelle Festpreis oder Time & Material bekannt. Das reine Festpreismodell funktioniert nur dann, wenn schon vor Projektbeginn alle Business Requirements feststehen – wie oft ist das tatsächlich der Fall?

Bei Time & Material hingegen droht „Scope Creep“ – immer neue Anforderungen verändern schleichend die Zielrichtung des Teams und sprengen die Grenzen des ursprünglichen Projektumfangs. Die Ergebnis-Verantwortung liegt rein beim Kunden.

Wie also lässt sich ein Festpreis vereinbaren und trotzdem agil arbeiten?


Wir leben agiles Vorgehen seit Jahren und sind davon überzeugt, dass gegenseitiges Vertrauen zwischen Kunde und Auftragnehmer die wichtigste Grundlage für den Projekterfolg ist.

Zunächst werden gemeinsam ein Rahmen, die Vision und Projektziele, Epics, aber auch Budget erarbeitet. In dieser Phase ist das Service Delivery Model von zentraler Bedeutung: Dieses Lieferhandbuch beschreibt den Lieferrahmen, angefangen beim Personalmix über den Entwicklungsprozess bis hin zu Research & Development und Transition. Es bildet die Grundlage für die im Projekt zu leistenden Dienste und gibt dem Kunden Einblick in die Welt des Lieferanten.

Der nächste Schritt ist die Entwicklung eines Minimum Viable Product (MVP), die im sprintbasierten agilen Vorgehen stattfindet. Die Preisschätzung für das MVP erfolgt auf Basis der User Stories für das MVP.

Gleichzeitig wird über eine Analogieschätzung für die verbleibenden Anforderungen der agile Festpreis bestimmt. Dabei werden die User-Stories Komplexitätsklassen zugeordnet, die beispielsweise wie T-Shirt- Größen von S bis XXL eingeteilt werden und mit einem Festpreis versehen sind. Eben diese Einteilung gibt die später oft so dringend benötigte Flexibilität: Da nur die T-Shirt-Größen, aber noch nicht die Inhalte festgelegt sind, kann sehr leicht auf Änderungen reagiert werden.

Mit dem Agilen Festpreis sind Projekte wertgetrieben


Im weiteren Projektverlauf setzen wir die Epics Story für Story um. In regelmäßigen Sprint Reviews wird der Fortschritt gemeinsam evaluiert. Durch diese regelmäßigen Feedbackschleifen kann sehr flexibel auf neue oder veränderte Anforderungen reagiert werden. Mit jeder Iteration wird so ein neuer Wert für unseren Kunden erzielt.

Ihre Vorteile
im Agilen
Festpreismodell

  • Flexibilität bei neuen Anforderungen
  • Zügige Implementierungszyklen
  • Beschleunigte Time-to-market
  • Höchste Qualität der ConSol-Leistungen durch Service Delivery Model
  • Ergebnissicherheit und dadurch Zufriedenheit aller Teams
  • Transparenz & vertrauensvolle Kommunikation durch regelmäßige Feedbacks

Ihr Ansprechpartner

Lutz Keller

Tel.: +49-89-45841-100