Landeshauptstadt München: flexibles Monitoring mit OMD

Die Landeshauptstadt München entschied sich im Zuge der Zusammenlegung aller IT-Bereiche zu einem zentralen Dienstleister it@M, auch das bisherige Monitoring-System auf Basis von Icinga und check_mk mit seinen gewachsenen Strukturen zu erneuern, und damit den neuen Anforderungen an Qualität, Bedienbarkeit, Skalierbarkeit und Automatisierung anzupassen. Im Rahmen einer Ausschreibung überzeugte das renommierte Monitoring-Team von ConSol mit seiner Expertise aus Projekten ähnlicher Größenordnung sowie seiner technologischen Vorreiterrolle. Die neue Monitoring-Lösung mit einer Mindestkapazität von 5.000 Hosts sollte verteiltes Monitoring über die Standortgrenzen hinweg ebenso ermöglichen wie die Überwachung von Systemen in abgeschotteten Sicherheitszonen. Weitere Anforderungen: Die Anbindung an ein bestehendes Reporting-System, Verarbeitung von Events (Traps) und Skalierbarkeit ohne konzeptionelle Änderungen bis zu einer Größenordnung von mehreren 10.000 Hosts. Zudem wollte it@M vorhandene Check-Skripte in die neue Lösung einbinden.

Ausgehend von den dokumentierten Anforderungen konzipierte ConSol eine reine Open-Source-Monitoring-Landschaft für die zentrale IT der Landeshauptstadt München. Herzstück der neuen Infrastruktur ist OMD (Open Monitoring Distribution) – ein “Out-of-the-Box“-Paket, welches die Cores Nagios, Shinken und Icinga sowie die gängigsten Add-ons bündelt. Aufgrund der guten Erfahrungen bei anderen Monitoring-Kunden wurde auch für diese Installation ein Ergänzungspaket mit ConSol- Plugins aus dem umfangreichen Open-Source-Pool der ConSol-Entwickler, Anpassungen an das Corporate Design der Landeshauptstadt München und  Überwachungsmechanismen für z.B. SAP, Oracle und MS SQL erstellt.

Der ebenfalls von ConSol entwickelte Konfigurations-Generator coshsh ermöglicht, dass durch Betriebsteams und Datenbankadministratoren neu in der CMDB erfasste Systeme zyklisch über eine Schnittstelle  ausgelesen werden und in Form von automatisch erstellten, einheitlichen Konfigurationsdateien zeitnah im Monitoring erscheinen. Nagios-Kenntnisse sind dafür nicht erforderlich, so dass den Monitoring- Administratoren mehr Zeit für ihre Kernaufgaben zur Verfügung steht. Das Web-Interface Thruk visualisiert die Nagios-Instanzen auf einer einzigen zentralen Oberfläche. Die Fachabteilungen können per Mausklick selbständig ihre Views, Business-Prozesse und Dashboards zusammenstellen.

Nach dem Design der Monitoring-Landschaft führte ConSol die initiale Installation durch, richtete die neuen Schnittstellen zu anderen Teilbereichen (Reporting, CMDB) auf Seiten des Nagios- Systems ein und migrierte die bestehenden Überwachungsprozesse in die neue Lösung. Die Nagios-Erweiterung Mod-Gearman vermeidet Performance-Engpässe. Dank der Anpassungsmöglichkeiten der Web-GUI Thruk an ihre individuellen Bedürfnisse wurde das neue Monitoring-System in den Fachabteilungen von Anfang an hervorragend angenommen. ConSol verantwortet die technische Umsetzung des Monitoring als Teilbereich eines umfassenden  kommunalen Service- Management-Projektes über die gesamte Laufzeit von 4 Jahren und hat dabei erfolgreich mit den zuständigen Fachbereichen zusammengearbeitet.

Nutzenaspekte

  • Reine Open-Source-Umgebung: keinerlei Anschaffungs- und Lizenzkosten für Software
  • Monitoring-Infrastruktur auf Basis standardisierter Pakete
  • hohe Standardisierung der Überwachungsmechanismen
  • Aufbau einer skalierbaren Lösung
  • Aufnahme neuer Systeme durch Fachabteilungen möglich, auch ohne Monitoring-Kenntnisse
  • bedienerloser Betrieb
  • Zentrale Visualisierung
  • Gesamtprojekt aus einer Hand

Weitere Projektdetails finden Sie in unserer vollständigen Success Story (PDF).