DevOps und Unternehmenskultur

DevOps beschäftigt sich zwar grundlegend mit der Automatisierung von Prozessen, der Schlüssel zur erfolgreichen Implementierung liegt allerdings in einem gewissen „change of mindset“ der Unternehmenskultur. Während die traditionell aufgestellte IT-Infrastruktur nach dem Ansatz handelt, kosteneffizient möglichst viel zu produzieren und daraus eher große IT-Projekte mit langer Laufzeit resultieren, geht es bei DevOps darum, sich einem Ziel in vielen kleinen Schritten anzunähern, sich ständig zu verbessern und möglichst schnell seine Ideen an den Kunden zu bringen, um Feedback zu erhalten.

Dieser Ansatz fordert ein Umdenken im Kopf und vom Unternehmen so einiges ab: Denkweisen, aber auch die Zusammenarbeit im Team müssen neu überdacht werden. DevOps beruht auf interdisziplinärer Zusammenarbeit und zwar nicht nur von Dev und Ops, also Entwicklung und IT-Betrieb, sondern von allen am Produktlebenszyklus beteiligten Parteien. Für das Teamwork heißt das: Weg von der Fokussierung und der Erledigung gesetzter Ziele jedes Einzelnen im Produktzyklus und hin zu interdisziplinärer Zusammenarbeit und ständigem Austausch, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Dafür braucht es Menschen, die motiviert und bereit dazu sind, den Status Quo aufzugeben, sich zu ändern und eben auch neue Aufgaben zu übernehmen, die außerhalb des bisherigen Verantwortungsbereichs lagen. Hierfür bedarf es Führungskräfte, die diese Philosophie selbst vorleben, die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen fördern, aber zugleich die Teams mit der Autorität ausstatten, autonom Entscheidungen zu treffen und Fehler machen zu dürfen.

Die fünf Säulen der DevOps-Unternehmenskultur

DevOps – kein einfaches Vorhaben: Um einen solchen Kulturwandel zu vollziehen, bedarf es viel Energie, Mut und Engagement. DevOps setzt eine starke, kollaborative Unternehmenskultur voraus, in der Teamwork, übergreifendes Lernen und eine dezentralisierte Entscheidungsfindung gefördert wird. Der kulturelle Aspekt von DevOps spielt daher die zentrale Rolle schlechthin: Optimierte technische Lösungen können sich erst aus einem kulturellen Wandel heraus entwickeln, dafür müssen zuerst die Menschen mit ins Boot geholt werden.

Deshalb muss die Reihenfolge immer lauten: 1. Menschen, 2. Prozesse, 3. Tools.

Ihr Ansprechpartner

Christian Kerscher

Tel.: +49-89-45841-519

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