Ausgangssituation
Die ARD entwickelt ihre digitalen Angebote kontinuierlich weiter – von Media- und Audiotheken über Webangebote bis zu Apps und weiteren Streaming-Plattformen. Gleichzeitig wächst die Komplexität der technischen Infrastruktur und der Softwareentwicklung.
Um die Vielzahl an Projekten erfolgreich umzusetzen, benötigt der SWR zusätzliche IT-Ressourcen und Expertise. Ziel ist es, die Entwicklung der digitalen Angebote stärker zu standardisieren, neue Funktionen schneller bereitzustellen und Arbeitsprozesse innerhalb der Redaktionen effizienter zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer gemeinsamen technischen Basis für die digitalen Publikumsprodukte der ARD.
Die Vision: Digitale Angebote mit einheitlicher technischer Architektur und konsistentem Design, die gleichzeitig flexibel für unterschiedliche Marken und Zielgruppen angepasst werden können.
Durch das Prinzip „Einmal für alle“ sollen neue Funktionen künftig zentral entwickelt und anschließend in allen ARD-Produkten genutzt werden können.
ConSol unterstützt den SWR in mehreren Projekten rund um die Modernisierung der digitalen Plattformen der ARD.
Die Leistungen umfassen unter anderem:
- agile Projektorganisation und Scrum-Master-Rollen
- Unterstützung bei Architektur- und Plattformentwicklung
- Softwareentwicklung für redaktionelle Anwendungen
- Optimierung von Performance, Automatisierung und Workflows
Die Zusammenarbeit erfolgt in interdisziplinären Teams mit Mitarbeitenden aus verschiedenen ARD-Anstalten.
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zentrale Entwicklungsbasis für digitale ARD-Produkte
50+
Marken und Angebote auf einer gemeinsamen Frontend-Plattform
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Prinzip: „Einmal für alle“ in der Produktentwicklung
Ein zentraler Bestandteil der Modernisierung ist die Entwicklung eines Unified Frontends für die digitalen Angebote der ARD.
Dafür wird eine branding-fähige Komponentenbibliothek aufgebaut. Sie ermöglicht es, digitale Produkte für unterschiedliche Marken zu gestalten und gleichzeitig eine gemeinsame technische Basis zu nutzen.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die Barrierefreiheit der Frontend-Komponenten. Die Komponentenbibliothek wird so konzipiert, dass sie die Anforderungen an digitale Barrierefreiheit systematisch berücksichtigt und eine inklusive Nutzung der ARD-Angebote ermöglicht.
Die Plattform dient als Grundlage für Webangebote, Apps und weitere digitale Ausspielwege. Durch gemeinsame Standards in Design und Technik lassen sich neue Funktionen schneller entwickeln und in mehreren Angeboten gleichzeitig einsetzen.
Parallel dazu unterstützt ConSol den SWR bei der Weiterentwicklung zentraler Redaktionssysteme.
Diese Anwendungen helfen Redaktionen dabei, Inhalte für die verschiedenen ARD-Plattformen effizient zu verwalten. Redakteurinnen und Redakteure können beispielsweise Metadaten wie Teasertexte, Untertitel, Vorschaubilder, Keywords oder Altersfreigaben pflegen und Inhalte für verschiedene Veröffentlichungsplattformen vorbereiten.
Im Projekt werden unter anderem:
- Performance und Stabilität der Anwendungen verbessert
- Supportfälle analysiert und reduziert
- neue Anforderungen flexibel in das System integriert
- Metadaten-Workflows stärker automatisiert
So werden redaktionelle Prozesse effizienter und die Arbeit unter hohem Zeitdruck besser unterstützt.
Ergebnis und Nutzen
Durch die Modernisierung der digitalen Plattformen entstehen wichtige Vorteile für die ARD.
Auch die Redaktionen profitieren von optimierten Workflows und leistungsfähigen Tools, die ein schnelles und fehlerarmes Arbeiten ermöglichen.
Für die Nutzerinnen und Nutzer der ARD-Angebote bedeutet das eine moderne, konsistente und barrierefreie User Experience über alle digitalen Plattformen hinweg.
Sie möchten mehr Infos zum Projekt beim Südwestrundfunk SWR?

Lassen Sie uns sprechen!
Marc Mühlhoff

